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Robert Klühsendorf, Jens Fischer und Mirko (Mäxi) Hess sorgen als die „3 DJ’s“ auf vielen Partys und Events für Stimmung Der Beruf des Discjockeys gehört sicherlich mit zu den verklärtesten Berufen unserer Zeit. Ganz abgesehen davon, dass es „den DJ“ als anerkannte Berufsbezeichnung gar nicht gibt, hängt man ihm gerne folgendes an: wenig Arbeitszeiten, viel Freizeit, ständig Party und gute Laune. Diese „Vorurteile“ quittieren Robert Klühsendorf, Jens Fischer und Mirko (Mäxi) Hess meist mit einem verständnisvollen Lächeln. Das Trio weiß nämlich, wie es wirklich ist, denn als die „3 DJ’s“ sind sie seit nunmehr beinahe zehn Jahren aktiv, veranstalten eigene Events und können für Hochzeiten, Firmenfeiern oder andere Veranstaltungen gebucht werden. „Dass unsere Arbeitszeiten anders aussehen als bei einem normalen Arbeitnehmer, ist durchaus richtig“, bestätigt Fischer, stellt aber auch gleichzeitig klar: „Viel entspannter muss das auch nicht sein.“ Unter der Woche könne man zwar etwas länger schlafen, aber viel Zeit wird halt am Schreibtisch oder vor dem PC verbracht. Ständige Recherche nach neuer Musik im Internet, Kundentermine, Büroarbeiten, technische Wartung der Anlagen, Messebesuche und vieles mehr gehören zum Alltagsleben eines DJ’s. Und die Wochenenden sind dann Hauptarbeitszeit. Da bleibt nicht viel Raum für private Dinge. Doch die drei können damit mittlerweile umgehen, denn sie haben ganz bewusst ihr Hobby zu ihrem Beruf gemacht. Ihr Weg dahin verlief durchaus ähnlich. Jeweils waren das Interesse an der Musik und der pure Zufall treue Wegbegleiter. So waren es die Schuldiscos der frühen Achtziger beziehungsweise Neunziger, auf denen man erste Gehversuche als musikalischer Unterhalter wagte. Und man fand Gefallen daran. Nachfolgend wurden erste eigene Partys organisiert, die eigene Plattensammlung aufgestockt und das technische Equipment nach und nach ausgebaut. Mitte der 1990er Jahre lernten sie sich dann auch persönlich kennen. Es dauerte aber bis zum Februar 2002, bis die „3 DJ’s“ aus der Taufe gehoben wurden. Ort des Geschehens war das Schloss Diedersdorf, wo Klühsendorf als Stamm-DJ für diverse Veranstaltungen arbeitete. Dem 35-Jährigen fiel es daher leicht, die Scheune der Schlossanlage als Party-Location mieten zu können. Der Startschuss für die Partyreihe „Saturday Night Fever“ fiel. Es gibt sie noch heute. Schnell kamen weitere Veranstaltungsorte hinzu: das Seebad-Casino in Rangsdorf, Open-Air-Locations wie das Strandbad Wünsdorf, der „Weiße Schwan“ in Zossen und der alte Hagebaumarkt in Ludwigsfelde. „Und nach all den Jahren macht uns die Geschichte immer noch sehr viel Spaß, auch weil wir immer darauf bedacht sind, eine enge Bindung zu unseren Gästen zu halten und mit ihnen gemeinsam zu feiern. Außerdem hält das auch jung“, bemerkt Klühsendorf augenzwinkernd. Außerhalb ihrer eigenen Veranstaltungen sind sie zudem auch anderweitig unterwegs, ob als Duo oder solo. Gern erinnern sie sich an besondere Höhepunkte. Da ist zum Beispiel das Konzert von Roland Kaiser im Jahr 2007. Zunächst waren Klühsendorf und Fischer nur als „Einheizer“ fürs Publikum vor Ort. Danach machten sie sich auf den Weg nach Rangsdorf, wo ihre eigene „Saturday-Night-Fever“-Veranstaltung stattfand. Doch Kaiser musste damals aus gesundheitlichen Gründen das Konzert abbrechen und die beiden wurden auf halbem Weg nach Rangsdorf wieder zurückgerufen. „Mir blieb es überlassen, den Besuchern mitzuteilen, dass Roland nicht mehr wiederkommt. Doch nach den anfänglichen Buh-Rufen haben wir dann doch noch ordentlich zusammen gefeiert, während Jens alleine weiter nach Rangsdorf gefahren ist“, berichtet Klühsendorf. Mittlerweile haben er und „Mäxi“ Hess ihr Hobby zum Beruf gemacht, „irgendwann musste man halt diesen Schritt gehen.“ Der 40-jährige Fischer ist hingegen noch als Jugend-Sozialarbeiter im Jugendclub Dahlewitz beschäftigt. „Ich brauche das einfach als Ausgleich“, erklärt der Diplom-Biologe. Ein positiver Nebeneffekt ist für ihn natürlich auch, dass er immer hautnah die neuesten Jugendtrends im Bereich Musik mitbekommt. Für die nahe Zukunft steht für die drei noch ordentlich Arbeit an. Am 4. Juni wird wieder eine Open-Air-Veranstaltung hinter dem Restaurant „Weißer Schwan“ in Zossen organisiert und die kürzlich begonnene Zusammenarbeit mit jungen Nachwuchs-DJ´s soll im Seebad-Casino in Rangsdorf weiter ausgebaut werden. Mehr Infos unter www.3djs.de (Von André Kasubke)

So fing alles an...